Tag der offenen Tür wurde zum Besuchermagnet

Stefanie Müller-Exner (Einrichtungsleiterin) staunte nicht schlecht, als sie bei ihrer Begrüßungsrede zum Tag der offenen Tür bemerkte, dass alle Plätze belegt waren. Über die zahlreichen Besucher zum Tag der offenen Tür, der auch gleichzeitig zur Vorstellung der baulichen Neuerungen im Seniorenzentrum diente, war die Freude bei allen Beteiligten sehr groß.

Einen ganzen Tag lang teilten die Bewohner ihr Daheim mit ihren Gästen und genossen die gemeinsamen Aktionen.

Eine Veranstaltung für alle

Gemeinsamkeit war überhaupt das Motto der Veranstaltung, denn alle Programmpunkte dienten nicht nur den Besuchern, sondern bezogen auch die Bewohner mit ein. So präsentierte der Bewohnerchor schon während des Gottesdienstes sein gesangliches Können und bei den Auftritten des Shanty-Chors Bodenfelde unter der Leitung von Willi Geiger schwelgten Sänger und Publikum gleichermaßen in musikalischen Erinnerungen. Bei den Alphörner-Aufführungen hatte jeder die Möglichkeit, den nicht ganz so vertrauten Klängen zu folgen und sich in eine alpine Fantasiewelt entführen zu lassen. Auch der Musikverein Bodenfelde spielte altbekannte Melodien und begeisterte Besucher wie Bewohner sogar bis zum Abschluss der Veranstaltung mit seinem musikalischen Können.

Besonders begeistert waren Jung und Alt von der Clownin Barbalotta aus Hannover. Die eigens angereiste „Profi-Clownin“ brachte ihr Publikum zum Lachen und schenkte besonders den Bewohnern viel Aufmerksamkeit beim Luftballonformen, während die Besucherkinder aus dem Staunen nicht mehr herauskamen, als Barbalotta ihre Riesenseifenblasen formte.

Spaß und Geselligkeit an allen Ecken

Das bunte Programm wurde nicht nur draußen auf dem Hof genossen, sondern fand die gesamte Zeit über immer wieder Einzug in die Wohnbereiche. Schließlich sollten auch alle, die aus verschiedenen Gründen nicht nach draußen kommen konnten, aktiv am Tag der offenen Tür teilhaben. Clownin Barbalotta und die Turnwichtel des TSV Wiensen begeisterten auch drinnen ihr Publikum. Tatjana Vettel wurde extra engagiert, um in den Wohnbereichen mit ihrem Schifferklavierspiel für ausreichend Stimmung zu sorgen. Und das hat sie geschafft: Die Bewohner und Gäste dort klatschten im Takt und sangen bei dem ein oder anderem bekannten Schlager kräftig mit. Natürlich wurde Tatjana Vettel deshalb auch nicht einfach wieder entlassen, sondern musste nach tosendem Beifall noch eine Zugabe spielen.

Unerwartet große Resonanz bei den Hausführungen

Ab 11 Uhr waren regelmäßige Hausführungen durch das Seniorenzentrum ein beliebter Programmpunkt. Schon zur ersten Führung versammelte sich ein großes Grüppchen Interessierter. Sowohl Einrichtungsleiterin Stefanie Müller-Exner, als auch Pflegedienstleitung Marion Lange und Christina Bolte vom Begleitenden Dienst des Betreuten Wohnens führten durch das Haus und über das Gelände. „Ich habe nicht damit gerechnet, dass der Ansturm auf unsere Hausführungen so groß sein würde. Wir hatten gut zu tun und es hat Spaß gemacht, unseren Gästen tiefere Einblicke in das Seniorenzentrum geben zu können“ resümiert Stefanie Müller-Exner im Anschluss an den sehr erfolgreichen Tag der offenen Tür. 

Spannend für die Hausbegleiter waren auch die Resonanzen der Führungsteilnehmer, die allesamt vom Seniorenzentrum positiv angetan waren und besonders die geräumigen und funktionellen, hellen Zimmer lobten.

Fazit: Alles richtig gemacht!

In positiver Erinnerung blieben vielen Gästen besonders die gemeinsamen Aktionen von Gästen und Bewohnern, ebenso wie das dezentrale Entertainment-Angebot auf dem Gelände und in den Wohnbereichen des Seniorenzentrums. Abrundend schwärmten Jung und Alt im selben Maße vom leckeren Mittagessen, welches für die Fleischliebhaber „Knuspriges Jungschwein“ sowie Rostbratwurst und Steak jeweils mit Beilagen und für die Vegetarier eine Gemüse-Champignonpfanne bereithielt. Auch das reichhaltige Kuchenangebot überzeugte: Vom Heidelbeer-Eierlikör-Kuchen über Rosinen-Schmand-Kuchen bis hin zum Klassiker Schwarzwälder-Kirschtorte reichte dort das Angebot und alles schmeckte „wie bei Oma“, was sicherlich daran lag, dass eine backbegeisterte Mitarbeiterin des Küchenteams alle Kuchen eigens von Hand zubereitete.