Traumberuf Altenpfleger*in

Eigentlich ist es eine tolle Nachricht: Die medizinische Versorgung in Deutschland ist gut, unsere Lebenserwartung steigt. Doch im Alter sind Menschen oft auf Hilfe angewiesen. Gerade hier können junge Leute echt etwas bewegen, schreibt das Chance-Magazin[1]. Wie gut, dass es Menschen wie Valentina Kubarko (Uslar) gibt, die sich mit Leidenschaft um Menschen kümmern, die nicht mehr in ihrem eigenen Zuhause leben können.

„Der Job als Altenpflegerin ist eine Aufgabe mit Sinn – und man wird dringend gebraucht“, sagt die sympathische Altenpflegerin. Sie versteht nicht, warum so viele Menschen die Altenpflege als unattraktiv, stressig, gesundheitlich belastend und schlecht bezahlt empfinden. Valentina Kubarko: „Hier im Albert-Schweitzer-Seniorenzentrum wird alles getan, damit wir Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die nötige Anerkennung erhalten.“ Hier wird nach Tariflohn gezahlt, die Dienstpläne werden – soweit möglich –meinen Bedürfnissen angepasst und die gesamte Belegschaft des Seniorenzentrums wird zu der staatlichen Prämie auch noch 500 € Bonus vom Albert-Schweitzer-Familienwerk erhalten. Valentina Kubarko: „Ganz herzlich danke ich allen Verantwortlichen für diese Wertschätzung.“

Aber es gibt noch viel mehr Gründe, hier zu arbeiten, sagt die 43jährige Mutter von zwei erwachsenen Kindern.

  1. Sicherer Arbeitsplatz mit gutem Gehalt

Wir bekommen das Gehalt immer pünktlich und werden vergleichsweise gut bezahlt. Im kommenden Jahr gibt es weitere Steigerungen. „Um meinen Arbeitsplatz muss ich mir keine Gedanken machen. Ich werde dringend gebraucht!“, sagt Valentina Kubarko. „Darüber hinaus darf ich mich später über meine betriebliche Altersversorgung freuen, die das Familienwerk bezahlt.“

  1. Flexible Arbeitszeiten und Aufstiegschancen

Unsere Aufgaben sind oft fordernd, viele arbeiten im Schichtdienst. Das kann aber auch etwas Gutes haben. Richtig organisiert lassen sich so Familie und Beruf gut vereinbaren. Die Wohnbereichsleitung nimmt bei der Dienstplangestaltung sehr viel Rücksicht auf meine privaten Wünsche und Bedürfnisse. Weiterbildung gehört zur Altenpflege unbedingt dazu und wird vom Albert-Schweitzer-Seniorenzentrum aktiv unterstützt. In diesem Jahr habe ich die Fortbildung in der Palliativpflege abgeschlossen und aktuell läuft meine Fortbildung zur Praxisanleiterin.“

  1. Bewegende Momente

Unser Konzept der ganzheitlichen Pflege gewinnt an Bedeutung. Wir helfen nicht nur bei körperlichen Gebrechen, sondern auch geistig und psychisch. Die Lebensgeschichten der Pflegebedürftigen kennenzulernen, ihnen zuzuhören und ihre Erfahrungen zu teilen, kann sehr bewegen. Man begleitet alte Menschen oft in den letzten Tagen ihres Lebens und hat das gute Gefühl, ihnen ihre Zeit zu verschönern. Wenn ich sehe, dass Bewohner lachen, ist der Tag für mich richtig gut gelaufen. An eine Bewohnerin erinnere ich mich bis heute: Es ist schon Jahre her, aber sie fühlte sehr bewegend meine Schwangerschaft mit. Es hatte schon fast so etwas wie eine freundschaftliche Beziehung. Sie hat sich so gefreut, wenn ich zum Dienst kam – und ich freute mich genauso.

  1. Herausforderungen meistern

Als Altenpfleger unterstützen wir Menschen, die auf uns angewiesen sind – beim Anziehen, Waschen, Essen, oft bei der gesamten Tagesgestaltung. Das ist körperlich anstrengend. Jeder Tag bringt große Herausforderungen mit sich. Zusätzliche spannende Aufgaben sind die Begleitung und Betreuung der Angehörigen, die ärztlichen Visiten und die Koordination von Therapeuten, die zusätzlich eigene Wünsche an uns richten und Aufgaben formulieren.

Die Anerkennung und das Gefühl, etwas Sinnvolles und Wichtiges zu tun, macht unseren Beruf zu einer sehr dankbaren Aufgabe. Damit die physischen und psychischen Belastungen nicht zu einem Dauerthema werden, bietet das Albert-Schweitzer-Familienwerk für alle Mitarbeitenden und sogar deren Angehörigen kostenlos Rat und Hilfe. Externe unabhängige Ansprechpartner stehen zur Verfügung bei allen beruflichen und privaten Herausforderungen. Die Experten stehen bereit für die Vermittlung von Therapien, Kinder- oder Seniorenbetreuung und auch zu juristischer Ersteinschätzung

  1. Teamplay und Selbstverantwortung

Valentina Kubarko: „Klingt alles ganz schön komplex – aber ich bin Stolz in einem tollen Team mit fantastischen Kolleginnen und Kollegen arbeiten zu dürfen.“ Und sie hat Recht: Man spürt die herzliche Atmosphäre des Hauses schon im Eingangsbereich. Gäste und Besucher werden freundlich begrüßt.

„Wer als Pflegekraft gut geregelte Arbeitszeiten braucht, Fortbildungen und Aufstiegschancen sucht und ein gut funktionierendes und verlässliches Arbeitsumfeld haben möchte, findet im Albert-Schweitzer-Seniorenzentrum genau den richtigen Arbeitgeber.

 

[1] https://www.change-magazin.de/de/alterpfleger-werden-ausbildung?etcc_cmp=SEA%2018KW36%20C&etcc_med=SEA&etcc_grp=&etcc_par=&etcc_ctv=&et_cmp_seg5=