Maskennähen im Akkord: Kollegen helfen Kollegen

Hermannsburg: Es fehlen in Deutschland Millionen Schutzmasken, der Weltmarkt ist leergefegt, schreiben die Medien. Kurzerhand finden die Mitarbeitenden des Albert-Schweitzer-Familienwerk Lösungen. Sie versorgen nicht nur ihre eigenen Kolleginnen und Kollegen, sondern die Bewohner und andere Einrichtungen gleich mit.

Sara Scheller, Urte Joyce und Jenny Juncker nähen im Akkord, während im Hintergrund ein Auszubildender das Zuschneiden und bügeln übernimmt.

2020 05 08bügel azubisMittlerweile hat der Ausbildungsbereich Hauswirtschaft alle Bereiche und die Mitarbeitenden am eigenen Standort versorgt und schließt gerade den Großauftrag über 250 Masken für die Geschäftsstelle (Landkreis Northeim) ab. Auch in das Albert-Schweitzer- Kinderdorf Alt-Garage (Landkreis Lüneburg) und dem Pflegedienst des Paritätischen in Celle wurden bereits kleinere Mengen geliefert.

Die Masken werden immer schöner, da viele Stoffspenden mit abwechslungsreichen Mustern in der Einrichtung abgegeben werden. Nur die Beschaffung des Schrägbandes (für die Befestigung der Masken) wird mittlerweile zu einer logistischen Herausforderung.

Wenn keine Masken mehr benötigt werden, starten die drei Kreativen weitere Nähprojekte mit ihren Auszubildenden. Denn wie man sieht, macht das gemeinsame Nähen richtig Spaß.