Institutsambulanz

Die Institutsambulanz ist erste Anlaufstelle in der Klinik und bietet bei allen kinder- und jugendpsychiatrischen Fragen Klärung, Beratung und Unterstützung an, wenn andere ambulante Maßnahmen ausgeschöpft sind. Das Angebot der Institutsambulanz richtet sich schwerpunktmäßig an PatientInnen in der Altersspanne von 0 bis 18 Jahren, die aufgrund der Art, der Schwere und der Dauer ihrer psychiatrischen Erkrankung auf eine umfassende Behandlung in einem multiprofessionellen Team angewiesen sind. Das Team besteht u.a. aus FachärztInnen, PsychologInnen und FachtherapeutInnen. Sie sorgen dafür, dass die Kinder und Jugendlichen, die für eine Behandlung in die Institutsambulanz kommen, medizinisch und therapeutisch betreut werden.

Die MitarbeiterInnen der Institutsambulanz klären in den ersten Gesprächen mit den Patienten, Eltern/Bezugspersonen und ihren Helfersystemen, die jeweilige Problematik, welche therapeutischen und/oder  pharmakologischen Interventionen sinnvoll sind und welches die nächsten Schritte sein können. Die TherapeutInnen übernehmen dabei oftmals die Funktion der Weichenstellung, indem sie das weitere Vorgehen abstimmen. Genügt bei einer Patientin eine fachliche Beratung, braucht ein anderer Patient vielleicht eine fachtherapeutische Gruppentherapie und wieder andere Patienten benötigen ein anderes therapeutisches Setting wie bei einer teil-/stationären Therapie. Zusammen mit den Patienten und ihren Bezugspersonen wird ein Behandlungsplan abgestimmt und umgesetzt. Schwer psychiatrisch erkrankte Kinder und Jugendliche können durch die Institutsambulanz auch über einen längeren Zeitraum therapeutisch begleitet werden.

In der Institutsambulanz des Albert-Schweitzer-Therapeutikums erfolgen Diagnostik und Behandlung aller kinder- und jugendpsychiatrischen Störungsbilder.

Albert-Schweitzer-Familienwerk e.V.
Fachklinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie Holzminden
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