Eine wertvolle Partnerschaft

Voneinander lernen – aufeinander achten: Zwischen der Sollingschule und dem Familienwerk besteht eine enge kooperative Partnerschaft.

Eingebettet in eine tolle Adventsaktion profitierten erst kürzlich wieder beide Seiten von diesem besonderen Miteinander. Der „tierische Liebling“ - Schulhund Pepper - und fünfzehn Schülerinnen und Schüler der Klasse 10 b besuchten an vier verschiedenen Tagen abwechselnd mit den Lehrerinnen Jutta Obermann-Knispel und Julia Dannenberg das Seniorenzentrum. Die Schüler sind Teilnehmer des Schulkurses „Gesundheit und Soziales“, zu dem das praktische Vermitteln von Werten und der gemeinsame Umgang als fester Lernbestandteil gehören.

Weihnachtsbasteln als Verbindungselement

So gingen Senioren und Schüler die letzten Wochen auf „Tuchfühlung“ und bastelten unter anderem gemeinsam Christbaumschmuck. Keine Frage, dass es eines gebührenden Anlasses bedurfte, diese handwerklichen Unikate auszustellen. In einer weiteren Gemeinschaftsaktion hing das Generationenteam seine Werke an die weihnachtliche Tanne im Bewohnergarten. Große weiße Dekorationssterne und glänzende Geschenke sorgen jetzt am Fuße des Baums für winterlich-weihnachtliche Stimmung und der selbstgemachte Christbaumschmuck wird neben Dekorationszwecken auch immer eine schöne Erinnerung bleiben. Im Anschluss gab es heißen Punsch für alle und der Vormittag endete mit einem fröhlichen Austausch.

Eine starke Partnerschaft

Die Zusammenarbeit zwischen Schule und Familienwerk hat mittlerweile Tradition.

Erst kürzlich konnten Schüler des „Gesundheit und Soziales“ Kurs praktische Einblicke in die Altenpflege im Seniorenzentrum bekommen. Pflegedienstleiterin Marion Lange referierte eine Unterrichtseinheit lang zu dem Thema und ergänzte so den praktischen Einblick um theoretisches Wissen.

Doch nicht nur das Seniorenzentrum und die Sollingschule haben einen Weg zueinander gefunden. Auch mit den Berufsbildenden Schulen Uslar ist aus dieser Basis eine regelmäßige Zusammenarbeit erwachsen.

Während die Berufsschule neue Schüler auf sich aufmerksam macht, hat das Seniorenzentrum die Chance, auf diese Weise möglichen „Nachwuchs“ kennen zu lernen. Die Schüler hingegen können durch diese praktischen Einblicke eher abwägen, ob ein sozialer Beruf das richtige für ihre Zukunft wäre.