Therapeutikum jubelt über Klinikförderung

[Holzminden/Hannover:]- Große Freude haben die Nachrichten des Tages aus der Landesregierung im Albert-Schweitzer-Familienwerk e.V. ausgelöst. Der Krankenhaus-Planungsausschuss hat unter dem Vorsitz von Niedersachsens Sozial- und Gesundheitsministerin Cornelia Rundt beschlossen, den Neubau der geplanten Tagesklinik in Holzminden mit 2 Millionen Euro zu fördern.

Gesundheitsministerin Cornelia Rundt: „Wir sichern mit gezielten Investitionen ein flächendeckendes stationäres Angebot in Niedersachsen“. Martin Kupper, Geschäftsführer des Albert-Schweitzer-Familienwerk e.V. dazu: „Intern liefen heute die Telefone heiß, als wir auf digitalem Wege und über das Radio davon erfahren haben. Unsere jahrelangen intensiven Planungen waren erfolgreich. Es ist schön, dass wir mit unseren guten Konzepten überzeugen können. Ich gratuliere unsere Leitenden Ärztin Dr. med. Ursula Kreis-Bierich und ihrem Team der Fachklinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie und –psychotherapie für die perfekte Vorarbeit, die nun von der Landesregierung belohnt wird.“

In Niedersachsen sollen mit dem Investitionsprogramm 2016 seitens des Landes und der Kommunen Projekte mit insgesamt 120 Millionen Euro gefördert werden. Bei den neuen Maßnahmen steht das Albert-Schweitzer-Therapeutikum Holzminden mit dem Neubau der  Tagesklinik im Plan. Auf dem Nachbargrundstück am Pipping 5 entstehen 13 Tagesklinikplätze.

Kupper: „Wir schaffen in Holzminden neun neue Vollzeit-Arbeitsplätze. Es entstehen zwei Gruppen für jeweils fünf Kinder und Jugendliche und eine Eltern-Kind-Gruppe mit drei Plätzen. Die Behandlungen erfolgen multimodal mit systemischen Schwerpunkt zum Beispiel bei allen psychiatrischen Störungen.“ Geplant ist ein eingeschossiger Neubau mit gut 500 Quadratmetern Nutzfläche.

Der Geschäftsführer freut sich auf den endgültigen Bescheid: „Sodann legen wir los, denn alle Beteiligten stehen bereits in den Startlöchern.“

Bild: Gute Laune und Zuversicht versprühte Niedersachsens Sozial- und Gesundheitsministerin Cornelia Rundt (ganz rechts) bereits bei ihrem Besuch Ende Juli im Albert-Schweitzer-Therapeutikum Holzminden. Von links: Dr. med. Ursula Kreis-Bierich (Leitende Ärztin), Katrin Kumlehn (künftige Leiterin) und Sabine Tippelt (MdL)