Kaiserlicher Besuch im Kinderdorfhaus

Roland Kaiser wolgast[Wolgast] Kurz vor seinem ausverkauften Konzertauftritt in Wolgast kam Roland Kaiser  noch zum Kaffeeklatsch:

Der vielumjubelte Schlagerstar Roland Kaiser hat das Albert-Schweitzer-Kinderdorf in Wolgast besucht. Beim Kaffeetrinken erkundigte er sich über das Schicksal der sechs Kinder im Alter von vier bis 14 Jahren, die seit längerer Zeit in der Kinderdorffamilie leben und dort ein neues Zuhause gefunden haben – zumindest vorübergehend. Kinderdorfmutti Rita Bohn, selbst eine glühende Anhängerin des Schlagersängers, und ihr Mann Ronald, kümmern sich seit einigen Jahren um Mädchen und Jungen, die aus verschiedenen Gründen nicht mehr bei ihren eigenen Eltern leben können. Roland Kaiser, der selbst bei Pflegeeltern aufgewachsen ist, weiß, wie wichtig es ist, „den Rückhalt in einer Familie zu spüren“.

Der Botschafter der Albert-Schweitzer-Kinderdörfer und Familienwerke besucht die in ganz Deutschland bestehenden Einrichtungen regelmäßig und setzt sich für sie ein. So hatte er seine Fangemeinschaft jüngst gebeten, auf Geschenke zu seinem 40jährigen Bühnenjubiläum zu verzichten und stattdessen für die Albert-Schweitzer-Kinderdörfer und Familienwerke zu spenden. Mit Erfolg: Die Hälfte der großzügigen Spende in Höhe von 2.500 Euro kann dank der Fans von Roland Kaiser nun in Gänze in die Ausstattung eines Kinderzimmers des zurzeit neuentstehenden Kinderdorfhauses in der Nähe von Wolgast, fließen. „Eine Mitfinanzierung, die enorm hilft“, wie die Geschäftsführerin des Albert-Schweitzer-Familienwerkes Mecklenburg-Vorpommern e.V. Inka Peters sagte. Übrigens: Roland Kaiser lud zwei Kinderdorffamilien und Jugendliche aus der Jugendwohngruppe zu seinem Konzert ein. Strahlende Gesichter. Kein Wunder, denn vor der Bühne trafen sie sich wieder.

Info:
Schlagerstar Roland Kaiser ist Botschafter der Albert-Schweitzer-Kinderdörfer. Er unterstützt das Engagement der sozialen Organisation bereits seit 2007. Im Sinne Albert Schweitzers „Ehrfurcht vor dem Leben“ bekommen vernachlässigte Kinder in den Albert-Schweitzer-Kinderdörfern ein neues Zuhause. „Ich kann mit diesen Kindern und Jugendlichen sehr gut mitfühlen“, betont Roland Kaiser. Mit meinem Engagement möchte ich dazu beitragen, die wichtige Arbeit der Kinderdörfer und Kinderdorffamilien zu unterstützen.“ Der Familienvater ist selbst bei einer Pflegemutter aufgewachsen. Roland Kaiser möchte die Öffentlichkeit für die Sozialwaisen in Deutschland sensibilisieren. “Die Kinder bekommen in den Albert-Schweitzer-Kinderdörfern Sicherheit, Geborgenheit, Vertrauen und vor allem Liebe“, wie er betont, „das ist entscheidend“.