Gutes tun tut gut

Jugendwohngruppe

Jugendhaus 27In der Wohngruppe können 4 Jugendliche bzw. junge Erwachsene betreut werden. Jeweils zwei BewohnerInnen steht eine Wohnung zur Verfügung, in der jede/r sein/ihr eigenes Zimmer hat und sich mit dem/der zweiten BewohnerIn eine Küche und ein Badezimmer teilt

Ein Sozialpädagoge, eine Sozialpädagogin und eine Sozialpädagogin im Anerkennungsjahr sind für die Betreuung zuständig. Die Betreuer der Wohngruppe sind in der Regel an allen Werktagen in einer Kernzeit von 13:30 bis 19:00 Uhr anwesend. Darüber hinaus finden Termine, Unternehmungen und Verabredungen nach Bedarf auch zu anderen Tageszeiten und an Wochenenden statt. In der übrigen Zeit und am Wochenende können die Bewohner einen der Betreuer telefonisch erreichen.

Die Sozialpädagogin im Anerkennungsjahr bewohnt die Dachwohnung im Haus der Jugendwohngruppe. Durch das Mitwohnen im Haus wird den BewohnerInnen zusätzliche Sicherheit in Krisensituationen geboten.

Verpflichtend für die Bewohner der WG sind einerseits das wöchentliche Einzelgespräch mit den Betreuern der WG und andererseits ein gemeinsames wöchentliches Gespräch mit allen Bewohnern und den Betreuern. Darüber hinaus wollen die Betreuer jeden Bewohner jeden Tag in der Woche einmal sehen.

Bei Bedarf bieten wir die Beratung von Angehörigen an.

Neben der allgemeinen sozialpädagogischen Betreuung und Beratung besteht für die Jugendlichen im Bedarfsfalle zusätzlich die Möglichkeit zur gezielten schulischen und beruflichen Förderung sowie zur psychotherapeutischen Betreuung.

Die Jugendwohngruppe befindet sich ca. 15 Minuten vom Stadtzentrum entfernt und ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut zu erreichen. Es stehen vielfältige Einkaufsmöglichkeiten im Nahbereich zur Verfügung.

In der Regel wird einmal im Jahr eine gemeinsame Reise unternommen. Wir sind dann ca. fünf Tage mit allen Bewohnern unterwegs.

Unser Aufnahmeverfahren gliedert sich in drei Teile: dem Infogespräch, dem Vorstellungsgespräch und der Aufnahme. Je Gespräch benötigen wir ca. eine Stunde.

Das Infogespräch

Im Infogespräch geht es in erster Linie darum, dass wir unser Angebot dem/ der Jugendlichen, seinen/ihren Angehörigen und dem/der zuständigen ASD- Mitarbeiter/in vorstellen.

In diesem Gespräch wollen wir von der Vorgeschichte des/der Bewerbers/in noch nichts wissen, da noch nicht klar ist, ob es zu einer Aufnahme kommt.

Wir teilen dem Bewerber in diesem Gespräch unser Angebot, aber auch unsere Erwartungen mit. Natürlich dürfen uns Fragen gestellt werden. Im Anschluss an das Gespräch zeigen wir bei Interesse die Räumlichkeiten.

Nach diesem ersten Kennenlernen entscheidet der Bewerber, ob er sich vorstellen kann in unserer Wohngruppe zu leben und von uns betreut zu werden. Bei Interesse und Zustimmung durch den /die Mitarbeiter/in des ASD vereinbaren wir einen Termin zum Vorstellungsgespräch.

Das Vorstellungsgespräch

Im Vorstellungsgespräch geht es uns darum, einen Einblick in das bisherige Leben des/der Bewerbers/in zu bekommen. Dabei interessieren uns schwierige Lebensabschnitte genauso wie die Wünsche, Interessen und Zukunftspläne der Person.

Nach dem Vorstellungsgespräche haben sowohl der/die Bewerber/in als auch wir die Möglichkeit zu überprüfen, ob eine Aufnahme bzw. ein Einzug in die Jugendwohngruppe Sinn macht.

Die Aufnahme

Das Team berät im Anschluss an das Vorstellungsgespräch über die Aufnahme. Entscheidet sich der Jugendliche nach einer Bedenkzeit in die Wohngruppe einzuziehen, kann ein Einzugstermin festgelegt werden. Zeitnah (wenn möglich in der ersten Woche) werden klare Ziele formuliert, diese monatlich auf ihre Richtigkeit überprüft und bei Bedarf durch neue Zielvereinbarungen ersetzt

Unser Leitbild

Als gemeinnützige, religiös nicht gebundene und überparteiliche Personenvereinigung widmen wir uns im Geiste der Arbeit Albert Schweitzers der sozialen Arbeit wie der Kinder- und Jugend-, Alten-, Kranken- und Behindertenhilfe.

So sind wir

Wie Albert Schweitzer sind wir in unserer täglichen Arbeit entschlossen, mutig und dem Menschen zugewandt.
Wir helfen Menschen, dazu zu gehören und jeden Tag ein Stück über sich hinauszuwachsen.
Wir fördern Leben in Gemeinschaft auf der Basis von verlässlichen persönlichen Beziehungen, Vertrauen und Überschaubarkeit.
Wir achten die Einzigartigkeit des Menschen und sein Bedürfnis nach Selbstbestimmung und helfen ihm, sich selbst und anderen mit Respekt zu begegnen.
Wir ermutigen Menschen, sich ihrer Stärken und Möglichkeiten bewusst zu werden und diese zu nutzen.

So arbeiten wir

Wir machen uns für Menschen stark

Unsere Leistungen und Beziehungsangebote sind wirksam und verlässlich.
Wir sichern und verbessern die erreichten Standards und hinterfragen kritisch unser Wirken.
Wir entwickeln zusammen mit allen Beteiligten individuelle Lösungen.

Wir entwickeln uns in starken Teams

Können, Erfahrung und Motivation sind die Quellen unseres Erfolges.
Wir pflegen einen wertschätzenden Umgang und begegnen uns mit Respekt und Achtung.
Wir bringen Fachlichkeit und Leistung ein und erhalten dafür Anerkennung und eine faire Vergütung.
Wir schaffen Transparenz, fördern persönliches Wachstum und schätzen sachliche Kritik.
Wir erhalten Freiräume für Kreativität und Eigeninitiative.

Wir organisieren uns zweckmäßig

Wir setzen auf Klarheit bei Abläufen, Zuständigkeiten und Verantwortlichkeiten.
Wir minimieren Risiken und verbessern Prozesse fortlaufend.
Wir entwickeln und sichern die Qualität unserer Leistungen.

Wir sind erfolgreich

Unsere Angebote werden gern in Anspruch genommen und weiterempfohlen.
Wir arbeiten ressourcenorientiert und wirtschaftlich.
Wir nutzen und stärken die Größe und Vielfalt unseres Unternehmens.
Wir entwickeln mit Weitsicht neue Projekte um mehr Menschen noch besser zu erreichen.

Was ist die Jugendwohngruppe

In der Wohngruppe können 4 Jugendliche bzw. junge Erwachsene betreut werden. Jeweils zwei BewohnerInnen steht eine Wohnung zur Verfügung, in der jede/r sein/ihr eigenes Zimmer hat und sich mit dem/der zweiten BewohnerIn eine Küche und ein Badezimmer teilt

Ein Sozialpädagoge, eine Sozialpädagogin und eine Sozialpädagogin im Anerkennungsjahr sind für die Betreuung zuständig. Die Betreuer der Wohngruppe sind in der Regel an allen Werktagen in einer Kernzeit von 13:30 bis 19:00 Uhr anwesend. Darüber hinaus finden Termine, Unternehmungen und Verabredungen nach Bedarf auch zu anderen Tageszeiten und an Wochenenden statt. In der übrigen Zeit und am Wochenende können die Bewohner einen der Betreuer telefonisch erreichen.

Die Sozialpädagogin im Anerkennungsjahr bewohnt die Dachwohnung im Haus der Jugendwohngruppe. Durch das Mitwohnen im Haus wird den BewohnerInnen zusätzliche Sicherheit in Krisensituationen geboten.

Verpflichtend für die Bewohner der WG sind einerseits das wöchentliche Einzelgespräch mit den Betreuern der WG und andererseits ein gemeinsames wöchentliches Gespräch mit allen Bewohnern und den Betreuern. Darüber hinaus wollen die Betreuer jeden Bewohner jeden Tag in der Woche einmal sehen.

Bei Bedarf bieten wir die Beratung von Angehörigen an.

Neben der allgemeinen sozialpädagogischen Betreuung und Beratung besteht für die Jugendlichen im Bedarfsfalle zusätzlich die Möglichkeit zur gezielten schulischen und beruflichen Förderung sowie zur psychotherapeutischen Betreuung.

Die Jugendwohngruppe befindet sich ca. 15 Minuten vom Stadtzentrum entfernt und ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut zu erreichen. Es stehen vielfältige Einkaufsmöglichkeiten im Nahbereich zur Verfügung.

In der Regel wird einmal im Jahr eine gemeinsame Reise unternommen. Wir sind dann ca. fünf Tage mit allen Bewohnern unterwegs.

Für wen ist die Jugendwohngruppe

  • Für Jugendliche und junge Erwachsene ab ca. 16 Jahren, die aus unterschiedlichen Gründen nicht mehr bei ihren Eltern leben können oder wollen. Das heißt: wir nehmen Jugendliche und junge Erwachsene direkt aus der Familie, aus einer Jugendhilfeeinrichtung oder aus kinder- und jugendpsychiatrischen Einrichtungen auf.
  • Für Jugendliche, die nach Wegen suchen, ihr Leben in den verschiedensten Bereichen zu bewältigen.
  • Für Jugendliche, die für all das auch mit BetreuerInnen zusammenarbeiten wollen.

Ziele der Jugendwohngruppe

  • Kennenlernen eigener Stärken und Interessen
  • Integration der Biographie ins Hier und Jetzt
  • Emotionale Stabilität erlangen (Wahrnehmen von Gefühlen und angemessener Umgang damit)
  • Enttäuschungen aushalten und Selbstvertrauen entwickeln, um etwas Neues auszuprobieren
  • Beziehungsgestaltung zur Herkunftsfamilie und Gleichaltrigen
  • Umgang mit Suchtmitteln
  • Eigene Haushaltsführung
  • Schule und Beruf
  • Freizeitgestaltung

Um diese Ziele zu erreichen ist es notwendig, dass sich der/die Bewohner/in in unsere Hausgemeinschaft einfügt und sie mitgestalten will. Das bedeutet auch, dass gegenseitige Rücksichtnahme in Bezug auf allgemeine Sauberkeit und Lautstärke erforderlich ist.

Bei all dem halten wir Umwege, Irrtümer, Rückschläge und Zeiten der Ratlosigkeit für erlaubt und normal.

Angehörigenberatung

Die Jugendlichen bleiben auch während der Betreuung in der Jugendwohngruppe ein wichtiger Teil ihrer Familie. Bei Bedarf und Interesse beraten wir Angehörige oder auch Partner der Jugendlichen, die hier leben, wenn diese damit einverstanden sind. In Paar- bzw. Familiengesprächen suchen wir nach neuen Möglichkeiten des Umgangs miteinander.

Die Betreuer der Jugendwohngruppe verfügen durch Zusatzausbildungen (Transaktionsanalyse und zielorientiertes Arbeiten mit Klienten und Familien) und regelmäßige transaktionsanalytisch orientierte Supervision über beraterische Fähigkeiten.

Inhaltlich kann es in diesen Beratungen beispielsweise um folgende Themen gehen: Klärung der familiären Situation, Beziehungsarbeit, Integration der Familiengeschichte ins Hier und Jetzt.

Ambulante Betreuung

Um einen Beziehungsabbruch nach dem für die meisten Jugendlichen ohnehin schwierigen Schritt in die erste eigene Wohnung zu vermeiden, bieten wir nach dem Auszug aus der Wohngruppe eine ambulante Betreuung (Nachbetreuung) der/des Jugendlichen im eigenen Wohnraum an.

Jugendliche oder junge Erwachsene die im Verlauf des Aufnahmeverfahrens feststellen, dass eine Aufnahme in die Jugendwohngruppe für sie nicht geeignet erscheint, können im geeigneten Falle in einer angemieteten eigenen Wohnung als Außenplatz aufgenommen werden und auf diese Weise in das Projekt, in die Gruppe der Jugendlichen und den sozialen Zusammenhang des Projektes mit einbezogen werden.

Es können im geeigneten Fall Jugendliche auch ambulant in einem nichtstationären Rahmen von den Mitarbeitern betreut werden und so an der Gemeinschaft des Projektes und an den Aktivitäten teilhaben.

Im Betreuungsverlauf ist ein Übergang von ambulanter in stationäre Betreuung und von stationärer Betreuung in ambulante - je nach Hilfeplanentwicklung und  Entwicklungsfortschritt der Jugendlichen - möglich. Das Wohnen in der Jugendwohngruppe setzt in der Regel jedoch die stationäre Erziehungshilfemaßnahme voraus, ambulante Betreuungen finden bei Jugendlichen mit eigenem Wohnraum statt.

Kontakt

Günter Kalisch
Erziehungsleiter

Bei der St. Johanniskirche 10
21335 Lüneburg

Tel.: 0 41 31 / 39 07 27

kalisch(at)familienwerk.de