Sozial und aktiv: Zukunftsberufe der BBS Uslar

Älteren Menschen, Behinderten und sozial Benachteiligten soll in Niedersachsen die volle Teilhabe am Leben in der Gesellschaft ermöglicht werden<< schreibt Niedersachsens Sozialministerin Cornelia Rundt auf der Internetseite des Ministeriums.

Mit dem Wunsch, sein Berufsleben durch eine soziale Tätigkeit zu erfüllen, steht glücklicherweise niemand al-leine da. Für die Zukunft werden immer mehr Fachkräfte gebraucht. Fachkräfte, die sich mit ihrem Engagement und ihrem Wissen um das Gemeinwohl kümmern. Jeder kann die Chance nutzen, mit seiner Ausbildung und seinem Menschen-verständnis aktiv an der Gestaltung der Zukunft mitzuwir-ken. Die Landesregierung sucht junge Menschen, die ihre berufliche Zukunft im Sozialen gestalten wollen.

Die Albert-Schweitzer-Berufsfachschule in Uslar bildet seit nunmehr 25 Jahren junge Leute, berufliche Wieder- und Quereinsteiger in den Kernkompetenzen Heilerziehungs-pflege, Altenpflege sowie Pflegeassistenz aus.

Eine fundierte Ausbildung an der Berufsfachschule ist ei-ne Investition in die eigene Zukunft und die Zukunft ei-ner sozial besser strukturierten Gesellschaft.

Hervorragende Jobchancen nach erfolgreichem Abschluss sprechen für die sozialen Ausbildungsgänge. Peter Albrecht (stellvertretender Schulleiter) weiß zu berichten: „Fast alle Absolventinnen und Absolventen unserer Schule haben gleich nach der Prüfung eine Arbeitsstelle gefunden. Die Besten konnten sogar zwischen den Angeboten wäh-len.“ Diesem Fakt schließt sich das gute Gefühl an, in seinem Beruf Gutes zu tun und aktiv an der Verbesserung des gesellschaftlichen Sozialsystems mitwirken zu können. Schon Albert Schweitzer wusste: „Es kommt in der Welt vor allem auf die Helfer an – und auf die Helfer der Helfer.“

Auf dem Berufsinformationsmarkt am Freitag, 22. April von 8 bis 13 Uhr und am Samstag, 23. April von 10 bis 14 Uhr in der Berufsbildenden Schule II, in Northeim, kann sich jeder ein eigenes Bild über die drei Ausbildungsbereiche „Heilerziehungspflege“, Altenpflege“ und „Pflegeassistenz“ der Albert-Schweitzer-Berufsfachschule Uslar machen. Hier erfahren Interessierte auch näheres zu Ein-stiegsvoraussetzungen, fachlichen Inhalten oder späteren Einsatzmöglichkeiten. Weitere Informationen gibt es bei Susanne Thiele unter der Nummer 05571/9243-131, per Mail: oder im Internet unter www.bbs-uslar.de.

Stichwort Heilerziehungspflege:

Heilerziehungspfleger und Heilerziehungspflegerinnen sind nicht etwa Wunderheiler. Sie haben auch nichts mit Heil-pflanzen oder ähnlichem zu tun. Es sind sozialpädagogisch und pflegerisch ausgebildete Fachkräfte. Sie haben die Aufgabe, Menschen mit einer Behinderung zu beraten, zu begleiten, zu assistieren, zu pflegen und zu fördern.

Stichwort Altenpflege:

Altenpfleger und Altenpflegerinnen pflegen und betreuen alte Menschen im Rahmen der ambulanten Pflege beispiels-weise durch Sozialstationen in deren Wohnung oder statio-när in einem Seniorenzentrum.

Stichwort Pflegeassistenz:

Die Tätigkeit im Überblick: Pflegeassistenten und Pflege-assistentinnen übernehmen die grundpflegerische Versor-gung von Kranken, Senioren oder Menschen mit Behinderung. Auch die hauswirtschaftliche und soziale Betreuung von pflegebedürftigen Menschen und deren Familienangehörigen gehört zu ihren Aufgaben. Hauptsächlich arbeiten sie in Alten- und Altenpflegeheimen, in Einrichtungen zur Betreuung und Förderung von Menschen mit Behinderung und in Krankenhäusern. Auch bei ambulanten Alten- und Kran-kenpflegediensten finden sie Beschäftigung. Die Betreuung von pflegebedürftigen Personen in Privathaushalten bietet ein weiteres Tätigkeitsfeld.

Quelle: Website des Niedersächsischen Ministeriums für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung (http://www.ms.niedersachsen.de/themen/soziales/14022.html)