Der etwas andere Schulalltag: Neue Erfahrungen für Berufsschüler in der Projektwoche

 

[Uslar] - Eine ganze Woche lang konzentrierten sich die insgesamt 52 Schüler und Schülerinnen der Fachbereiche Heilerziehungs- und Altenpflege sowie der Pflegeassistenz der Berufsbildenden Schulen Uslar auf eine etwas andere Form des Unterrichtes: Sie nahmen an einer Projektwoche teil.

Vier mögliche Projekte

Zwischen vier verschiedenen Projekten konnten die Schüler dabei wählen: „fit mit fun“ (unter diesem Oberbegriff standen Wandern, Kochen und natürlich auch der gemeinsame Verzehr der selbsthergestellten Gerichte auf dem Programm), „Musik als Kommunikationsform“, „Kinästhetik“ sowie „Kunst im Raum“.

Nicht zuletzt wegen dieser spannenden Themenvielfalt und dem hohen Maß an Selbstbestimmung bei den Projektarbeiten, waren alle Teilnehmer mit viel Engagement und Freude bei der Sache. Viele eigene Ideen der Schüler wurden in dieser besonderen Schulwoche, an deren Ende die Präsentation der verschiedenen Projekte stand, umgesetzt.

Vorstellung der Resultate

Die Kinästhetik-Gruppe erarbeitete zusammen mit der begleitenden Dozentin Elisabeth Peschke die fachlichen Grundbegriffe des kinästhetischen Umgangs mit Menschen. Aus diesen Erkenntnissen formten die Teilnehmer ein Rollenspiel, welches mit viel Witz und Charme am Ende der Projekttage vor den Schulkameraden aufgeführt wurde.

Wer bei Dozentin Ingeborg Erler das Thema „Musik als Kommunikationsform“ wählte, lernte das gruppendynamische Zusammenspiel beim Trommeln und verschiedene Rhythmusmuster kennen. Am Ende der Woche präsentierte die Gruppe dann gar eigene komponierte Songs mit Gesangs- und Gitarrenspielunterstützung.

Silvia Ohm bot ihrer Schülergruppe als Dozentin das Projekt „fit mit fun“ an. Dabei bewegten sich die Teilnehmer viel an der frischen Luft, wanderten und walkten. Zweimal wurde der Tagesabschluss durch ein gemeinsam gewähltes und zubereitetes Essen gekrönt. Es gab Königsberger Klopse und Gemüselasagne.

Künstlerisches Denken wurde in der Projektgruppe „Kunst im Raum“ von Dozentin Susanne Schulz gefordert. Auf gleich sechs großen Leinwänden arbeiteten sich die Künstler und Künstlerinnen von einem gegensätzlichen Pol zum nächsten. So erzählen die entstandenen Bilder die Geschichte von Emotionen, die sich von größter Freude zu tiefster Traurigkeit wandeln, von der Geburt bis zum Tod oder wie aus dem Frühling wieder Winter wird. Die fertigen Kunstwerke sollen künftig auch für nachfolgende Schülergenerationen die Schulwände zieren